Die Geschichte des Kleingärtnervereines "Gartenfreunde XII"

(wurde verfasst aus Anlass des 60jährigen Jubiläums im Jahre 1974)


Als 1864 der erste Schreberverein für Freizeitgärtner gegründet wurde, konnte damals niemand ahnen, welch gewaltigen Aufschwung diese Hobbygärtner-Bewegung , im Dienste der Volksgesundheit und heute mehr den je auch dem Umweltschutz verpflichtet, nehmen wird.

Unsere Kleingärten, heute allgemein als Schrebergärten bekannt, verdanken ihren Namen dem bekannten Leipziger Arzt und Pädagogen Moritz Gottlob Daniel Schreber (1808-1861). Mit der ihm eigenen Zielstrebigkeit und Vehemenz regte er die Errichtung von Kinderspielplätzen mit angegliederten Erholungsgärten für Erwachsene an .

Mit der Gründung des ersten Schrebervereines im Jahre 1864, bei den Schwiegersohn Schrebers, E. J. Haunschild, maßgeblich beteiligt war, begann der eigentliche Aufschwung einer Bewegung, die in ihren Anfängen vielfach belächelt und nicht ernst genommen wurde, die aber Kriege, Revolutionen, Umstürze, politische und soziale Wirren überdauerte und somit ihre Lebensfähigkeit und Daseinsberechtigung bewies.

Der Schrebergarten wurde seither als Inbegriff eines von einem Stadtbewohner abseits seiner Wohnung unterhaltenen eigenen oder meist als Parzelle einer Kolonie auf Gemeindeboden eines um geringen Pachtzins mit Beschlag belegten Grundstückes angesehen. Die sich in eingezäunter Natur erholenden Schrebergärtner nutzten diese Gärten mitunter auch als Notwohnungen und betätigen sich in Krisen- und Notzeiten als Gemüse- und Obstselbstversorger. "Kleingärtner- das sind keine stacheldrahtumzäunten Parzellen mit ausnehmend schäbigen Bretterbuden mehr" - schrieb der bekannte Gartenfachmann Martin Stangl und fuhr fort: "Dort schießen keine Kohlköpfe mehr ins Kraut, weil die Obstbäume darüber Urwälder bilden. Diese Hypothek, mit der Begriff 'Kleingarten' selbst heute noch hier und da belastet ist, hat sich inzwischen ins Gegenteil verkehrt: es ist ein städtebauliches Haben-Konto daraus geworden, das relativ gut verwaltet wird, mit dem aber noch viel schonender umgegangen werden sollte."

Vor fast 150 Jahren wurde der Grundstein für das Kleingartenwesen gelegt. In der Zwischenzeit haben diese kleinen Prachtgärten eine vielfältige Wandlung durchgemacht . Vor wenigen Jahrzehnten waren noch mit einem Hauch von Armut und Wildwestromantik umgeben, heute sind sie längst gesellschaftsfähig und für breite Bevölkerungsschichten attraktiv ,wo Investition in diesem "Immobilienfonds" jeder Stadt nur gut täten.

Etwa um die Jahrhundertwende wurde auch die Schrebergartenbewegung in der damaligen Monarchie Österreich -Ungarn, vor allem aber in der Reichshauptstadt Wien, schnell populär. Die drückende Wohnungsnot und die enormen Zinsbelastungen für Stadtwohnungen, die einen Großteil des jeweiligen Familieneinkommens verschlangen, trugen wesentlich zur Verbreitung dieser Bewegung bei, da ihr auch wirtschaftliche Überlegungen zugrunde lagen, die damals nicht von der Hand zu weisen waren. Die wirtschaftlichen Gründe von einst sind aber inzwischen längst der Erholung und Gesundheit gewichen. So gesehen erfüllen unsere Gärten heute auch eine wichtige Funktion im Sinne des Umweltschutzes, der notwendigen Verbreitung des Freizeitraumes, wo der Gärtner, seine Familienangehörigen, seine sonstigen Verwandten und Freunde auf dem kleinen Stückchen liebevoll gepflegten und gehegten Land endlich wieder ganz Mensch sein können, frei und ungezwungen.

Es ist bezeichnend, dass die Gründungsversammlung des unpolitischen Vereines "Gartenfreunde Wien XII " erst kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, am 7. Juni 1914, erfolgte. Die konstituierende Generalversammlung fand im Gasthaus Piller in der Wienerberstraße statt. Der Vorsitzende des Proponentenkomitees, der k. u. k. Amtsdiener Johann Kozel wurde zum Vorsitzenden und Peter Mold zum Schriftführer gewählt. Zur Anlage einer Gartenkolonie stand ursprünglich nur der hofärarische Remisacker (Parz. 242 und 243 in der Katastralgemeinde Altmannsdorf) zur Verfügung, der von seiner k. u. k. Apost. Majestät Obersthofmeisteramt verwaltet wurde. Schon in den ersten Jahren seines Bestandes verzeichnete der Verein dank der einmaligen Pionierleistung der damaligen Gründer einen beachtlichen Aufstieg. Die damals vollbrachten Leistungen können heute nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn man bedenkt, dass sie in den Kriegsjahren 1914 bis 1918 vollbracht wurden, die Millionen Menschen unermessliches Leid zugefügt und heute fast unvorstellbare Entbehrungen für die Wiener Bevölkerung mit sich brachten.

Bereits im Dezember 1919 bringt der damalige Leiter des städtischen Landwirtschaftsamtes beim Magistrat Wien in einem Brief an den Vorsitzenden Kozel nach der Besichtigung der Anlage "die vollste Bewunderung für die Kolonie und deren Leiter zum Ausdruck". Wie wichtig es damals war, ein Stück Boden zum Anbau von Gemüse für den Eigenbedarf zu besitzen, werden wahrscheinlich nur die älteren Vereinsmitglieder ermessen können, die diese Zeit bewusst erlebt haben. Auch die Haltung von Kleintieren war in beschränkter Form gestattet. Es durfte sich jeder bis zu drei Hasen halten, und das unter der Voraussetzung, das nötige Futter aus dem eigenen Garten zu beziehen.

Trotz widriger Zeitumstände standen die ersten Nachkriegsjahre ganz im Zeichen einer expandierenden Vereinspolitik. Man pachtete immer mehr Privatgründe und führte sie im Rahmen des Vereines einer kleingärtnerischen Nutzung zu. So ist vielleicht nicht uninteressant, dass die Pächter auf den Hofärargründen damals pro Monat und Parzelle 40 Heller zu zahlen hatten, während der Pachtschilling auf den Privatgründen mit einem Groschen pro m² und Jahr festgelegt wurde (1914 bekam man für 31 Heller ein Kilogramm Brot, 1930 zahlte man dafür 55 Groschen). Die stetige Zunahme der Vereinssagenden ließ den Bau eines Schutzhauses unerlässlich erscheinen, das bereits 1922 dank der Opferbereitschaft vieler Mitglieder errichtet werden konnte. Die Umwandlung der alten Schrebergärten in Kleingärten mit bewohnbaren Häuschen vollzog sich ebenfalls, den Zeitumständen entsprechend, in raschem Tempo.

Im Jahre 1923 waren es erst 22 Mitglieder samt Familienangehörigen (insgesamt 78 Personen ), die in der Anlage ihren ständigen Wohnsitz hatten. Wenige Jahre später -1929- waren es bereits 2200 Personen, welche ganzjährig oder nur über den Sommer in der Anlage wohnten. Die ständig wachsende Vereinsaufgaben setzten auch die Errichtung verschiedener Gemeinschaftseinrichtungen voraus. Aus der Fülle dieser Aufgaben seien hier nur die Errichtung des Schutzhauses, einer Futtermittelstelle, die Installierung von Wasserleitungen, Lichtanschlüssen und das Aufstellen eines Einheitsgitters erwähnt. Eine Reihe von Fachsektionen wurde ins Leben gerufen, die dem Vereinsvorstand bei der Bewältigung der ständig wachsenden Aufgaben behilflich sein sollten. Die Kleintierzüchter, ursprünglich als eigener Vereinskörper, wurden später aus organisatorischen Gründen dem Verein wieder als Sektion angeschlossen. Die Obst- und Gartenbausektion, die Frauensektion und die Bienenzüchter haben im Laufe der Jahre, gemäß den Vereinsstatuten den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wertvolle Aufbau- und Aufklärungsarbeit geleistet. Eine Zeitlang gab es auch eine eigene Gesangssektion und eine Musikkapelle, die aber im Jahre 1931 wieder aufgelöst werden musste, weil sich im Verein zu wenig Aktive gefunden hatten.

Als am 16. Oktober 1927 das umgebaute Schutzhaus wiedereröffnet wurde, das u.a. auch als Vereinszentrum - wo sich die Mitglieder bei geselligem Beisammensein vergnügen konnten- gedacht war, ahnte wohl niemand, dass dieses Objekt den Vereinsverantwortlichen bis zum heutigen Tag sehr viel Kopfzerbrechen bereiten wird. Nur selten waren die jeweiligen Pächter auch bereit, die laufend anfallenden Instandhaltungskosten auch selbst zu tragen, so dass die ganze Investitionslast fast immer dem Verein anheim fiel und diesen nicht unwesentlichen belastete.

Ebenfalls im Jahre 1927 wurden die Konzession für die Gastwirtschaft Bernhardt am Schöpfwerk und den Lebensmittelbetrieb Baumgartner erteilt, wo hauptsächlich unsere Mitglieder ihren Bedarf in unmittelbarer Nähe ihres Gartens decken konnten. Die Buschenschänke am Eibesbrunnerweg die sich bereits 1926 etablierte, musste aber mit Wirkung vom 31. August 1930 wegen Konzessionsschwierigkeiten geschlossen werden.

Ein Wort das jeden Kleingärtner in Angst und Schrecken versetzt, nämlich das Wort "Absiedlung", war schon im Jahre 1930 wohlbekannt. Damals kam es zu den ersten Absiedlungen, die durch die Erweiterung des Umspannwerkes notwendig geworden waren. Leider folgten im Laufe der weiteren Jahre noch etliche Absiedlungen, die nicht nur die Vereinsbasis schmälerten, sondern auch echte Rückschläge nach sich zogen, da es meistens größter Anstrengungen bedurfte, um den Betroffenen Ersatzgärten zur Verfügung zu stellen zu können, wovon noch später die Rede sein wird.

Im Jahr 1934 ist es dem Verein gelungen, von den damaligen Besitzern, den Wienerberger Ziegelwerken, die Parzelle 252/19 Kg Altmannsdorf zu erwerben, die bis heute kleingärtnerisch genutzt wird. Allerdings war dies die letzte größere Transaktion, die ein frei gewählter Vereinsvorstand durchzuführen hatte.

Das Jahr 1934 bot dem unpolitischen Verein "Gartenfreunde Wien XII" , der inzwischen auf einen 20 jährigen Bestand zurück blickte, keinen Anlass, dieses Jubiläum besonders zu feiern. Die frei gewählte Vereinsleitung wurde am 20. September 1934 von einem ernannten Vereinsausschuss ersetzt, der bis zum Einmarsch Hitlers in Österreich im Jahre 1938 amtswaltete. Danach folgte dem Verwaltungsausschuss ein kommissarischer Leiter, der in den Jahren 1938 bis 1945 über die Geschicke des Vereines bestimmte. Nach der Befreiung Österreichs durch die Alliierten im Jahre 1945 konnte wieder eine frei gewählte Vereinsleitung ihres Amtes walten. Sie übernahm ein Erbe, um das sie niemand zu beneiden brauchte. Im Zuge der Kriegshandlungen wurde auch unsere Anlage schwer in Mitleidenschaft gezogen. Unzählige Bombentreffer haben einen Schaden verursacht, der heute kaum noch ziffernmäßig festzuhalten ist. Das Leid der dadurch betroffenen Kleingärtner lässt sich kaum in Worte kleiden, die der damaligen Tragödie einigermaßen gerecht wären. Diesem Kriegsinferno folgten die Nachkriegswirren, die in ihren Auswirkungen womöglich noch schmerzlicher empfunden wurden, weil sie von der Sinnlosigkeit und Habgier geprägt waren. Durch Plünderungen und Brandlegungen wurden unsere Gartenkolonie Wunden geschlagen, über die sich die jüngere Generation unter unseren Mitgliedern heute kaum eine Vorstellung machen kann. Dem Aufbauwillen der Männer der ersten Stunde standen nicht nur das Chaos, sondern auch die nachkriegsbedingten und allumfassenden Mangelerscheinungen auf allen Gebieten gegenüber. Die Leistungen der damaligen Vereinsverantwortlichen, sollen hier nachträglich eine dankbare Würdigung finden. Es dauerte viele Jahre, ehe die Erneuerung der Gemeinschaftseinrichtungen erfolgen konnte. Große Teile der bestehenden Wasserleitungen mussten erneuert, die Lichtleitungen neu adaptiert und die Wege hergerichtet werden. All das waren Vorhaben, die in den letzten Jahren den Einsatz aller vorhandenen Kräfte erforderten und die Leistungsfähigkeit der Vereinsfunktionäre maximal beanspruchten. Mit der kürzlich installierten neuen Wegbeleuchtung konnte ein Teil des langfristigen Aufbauprogramms unserer Kolonie verwirklicht werden. Mit der Errichtung einer neuen Vereinskanzlei konnte wieder die Voraussetzung für eine klaglose Abwicklung der laufenden Vereinsangelegenheiten geschaffen werden.

Aus Anlass des 60 jährigen Vereinsjubiläums hat die Vereinsleitung beschlossen, für die Kinder unserer Mitglieder einen Kinderspielplatz und einen Ruheplatz für unsere Gäste zu errichten.

Ein schmerzliches Kapitel in der Geschichte eines jeden Kleingärtnervereines stellen die so genannten Absiedlungen dar, die von den Betroffenen große Opfer abverlangen und die letztlich eine Verkleinerung des heute so ungemein wichtigen Freizeitraumes für den Großstadtmenschen bedeuten. Durch die Umwidmung der vom Verein genutzten Gründe von Grün- in Industrieland mussten zugunsten der Firmen Kapsch , Pollak (Epa-Werke), Alfa-Laval und Hutter & Schrantz im Verlaufe der letzten Jahre nicht weniger als 181 Gärten abgesiedelt werden. Dem Wohnbau am Schöpfwerk mussten weitere 142 Gärten geopfert werden. Die restlichen 35 Kleingärten am Schöpfwerk werden einem größeren Schulbau weichen müssen. Nicht zuletzt deshalb hat sich die Vereinsleitung entschlossen, alles Erforderliche zu unternehmen, um von der Gemeinde Wien für die Absiedler entsprechende Ersatzgründe zu bekommen.

Das 60 jährige Bestandsjubiläum eines Vereines ist Grund genug, nicht nur in der Vergangenheit vollbrachten Leistungen entsprechend zu würdigen, sondern auch einige wenige offene Worte an die Mitglieder zu richten. Der Freizeitraum Kleingarten muss sich mehr denn je dem Allgemeininteresse verpflichtet fühlen, das heißt, der Kleingärtner muss einen Garten und die ihn umgebenen Räumlichkeiten in einem Zustand halten, der sich den Gegenwartsbedürfnissen und - erwartungen anpasst. Die Umweltfreundlichkeit unserer Kleingärtner soll letztlich auch dadurch zum Ausdruck kommen, dass der von ihnen genutzte Boden als echter Erholungsraum für den staub-, lärm- und abgasgeplagten Großstadtmenschen zugute kommt.

Auch unsere Kleingartenanlage führt nicht mehr ein abgekapseltes, von hohen Zäunen umgebenes Eigenleben. Sei ist vielmehr zu einem Bestandteil des öffentlichen Grüns geworden, das dem Erholungssuchenden, dem Spaziergänger jederzeit zur Verfügung steht .

Karl Saler, K.V.Matal


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(wurde verfasst aus Anlass des 90 jährigen Jubiläums im Jahre 2004)

Im Jahre 1992 wurde der Kanalanschluss für den gesamten Kleingärtnerverein beschlossen. Die Herstellungskosten pro Pächter betrugen rund 36.000 S (rund 2616,22€). Es wurden zwei Pumpenstationen im Bereich ÖBB Parkplatz (Badner-Bahn) und im Bereich Pottendorferstr./Gartenfreundeweg die alle Abwässer bis zum bestehenden öffentlichen Kanal im Bereich Liebenstrasse/Lehrbachgasse, quer durch den Kleingärtnerverein befördert.

Fast gleichzeitig wurde die Widmung „Ekl W2 (ganzjähriges Wohnen) bei der Gemeinde Wien eingereicht, was für viele Kleingärtner einen Ausbau ihrer 35m2 Sommerhäuser auf ein Wohnhaus mit einer Größe von 50m2 bedeutete!

Diese zwei Neuentwicklungen wurden durch den Obmann Ernst Dworzak ermöglicht.

Kaum waren die Vereinswege auf Grund der beendeten Kanalverlegungsarbeiten wieder instand gesetzt, wurden sie kurz darauf nochmals durch die Wiener Gaswerke aufgegraben, um Gasrohrstränge zu verlegen, um die Pächter mit Erdgas zu versorgen.

Die Anschlusskosten betrugen pauschal 12.000S (rund 872€).

Viele Pächter nutzten die Energiequelle, um ihre Kleingartenhäuser in den Wintermonaten zu heizen.

In diesen Jahren begann eine langsam spürbare Veränderung in unserer Kleingartenanlage, denn sehr viele Kleingartenwerber bevorzugten zwar den kleinen grünen Garten zum Wohnen und zur Erholung, jedoch war bei vielen neuen Pächtern vom Gedankengut eines typischen Kleingärtners nichts mehr zu spüren.

Sehr große Aufregung innerhalb des Vorstandes und der Mitglieder brachte der Entschluss des damaligen Obmannes Alois Toth , die Vereinswege mit Toren zu versehen, die in den Nachtstunden verschlossen wurden. Einige Pächter wehrten sich dagegen, jedoch wurde diese Entscheidung in den darauf folgenden Jahren durch viele Mitglieder unterstützt, da die heutige Zeit durch viele Autoeinbrüche in der Umgebung und durch den ansteigenden Drogenumsatz im Bereich U-Bahnstation Tschertegasse, unsicherer wurde.

Im Jahre 2000 wurde der schrittweise Wasserleitungsaustausch beschlossen und diese Sanierung wird sicherlich im Jahr 2007 abgeschlossen sein.

Es ist durchaus vorstellbar, dass bereits im Jahre 2005 der Parzellierungsvorgang abgeschlossen wird, und das mehrere Pächter daraufhin ihr bisheriges Pachtgrundstück erwerben werden.

Ob diese Entwicklung die mittlerweile 90 jährige Vereinsgeschichte positiv beeinflussen wird, sei dahin gestellt, jedoch bleibt die Hoffnung, dass auch Eigentümer genauso wie die bisherigen Pächter den Vereinsgedanken genauso positiv wie bisher unterstützen.

Es ist eine Tatsache, dass jede andere Verwaltungsform dieser Kleingartenanlage für alle Mitglieder nur teurer und sicherlich unflexibler als die bisherige Vereinsverwaltung wäre.

Grundlage ist jedoch, dass sich immer wieder Mitglieder finden, die auch Interesse an der Entscheidungsfindung dieses Vereines zeigen (Jahreshauptversammlung) und die konstruktive Mitarbeit im Vereinsvorstand auch weiterhin positiv durch die Mitglieder bewertet wird. Wenn diese Punkte in Zukunft erfüllt werden, steht einem 100 jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2014 sicherlich nichts im Wege!